Petition richtet sich an Bayerischen Landtag und an 2 mehr

Petition

Kastrationspflicht nach § 13 b TierSchG gegen Katzenelend in bayerischen Gemeinden

Margit Mayr Gersthofen, Deutschland

Liebe Tierfreunde,

der Bayerische Landtag lässt Tierschutzvereine und Gemeinden im Kampf gegen das Katzenelend gesetzlich im Stich!!

Bereits über 527 Gemeinden und Städte in Deutschland können eine Kastrationspflicht gem. § 13 b Tierschutzgesetz erlassen. Diese Verordnung hilft nicht nur den Katzen, sondern auch finanziell den Gemeinden und Tierschutzvereinen, die durch das zunehmende Katzenelend immer mehr in Bedrängnis geraten.

Da die allgemeinen Vorschriften in den §§ 1, 2, 3 Nr. 3 Tierschutzgesetz gegen Katzenelend alleine nicht ausreichen, hat das Bundesministerium zum 13.07.2013 in das Tierschutzgesetz zusätzlich § 13 b zum Schutz dieser freilebenden verwilderten Hauskatzen, aufgenommen. Am 07.08.2013 wurde § 13 b Tierschutzgesetz an die Landesregierungen delegiert. Am 1. April 2015 wurde in Bayern § 13 b Tierschutzgesetz ausschließlich an die Kreisverwaltungen bzw. Veterinärämter übertragen. Heutzutage sind viele Veterinärämter durch EU-Vorschriften überlastet und haben für praktischen Tierschutz immer weniger Zeit.

 

Gemeinden können aber nicht handeln, weil die Ermächtigungsgrundlage für Gemeinden in Bayern nach § 13 b Tierschutzgesetz bis heute im Bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetz fehlt!

Folgende Anträge wurden vom Bayerischen Landtag GEGEN DIE STIMMEN der SPD, Freie Wähler und B90/Grüne abgelehnt:

Bayerischer Landtag Drucksache 17/3861 vom 30.10.2014

  1. Finanzmittel für die Kastration und Kennzeichnung freilebender Katzen ohne Eigentümer sowie Zuschüsse für bayerische Tierheime    
  2. Umsetzung des § 13 b Tierschutzgesetz im Hinblick auf die Kastration- und Kennzeichnungspflicht von Freigängerkatzen aus Privathaushalten, um das Katzenelend einzudämmen

 

Herzliche Grüße

Margit Mayr

Michael Hlouschek (TSV Augsburger Notfellchen e.V.)

Unterschriftenliste Petition "Kastrationspflicht gegen Katzenelden für Bayer. Gemeinde/Städte
Unterschriftenliste Petition Bayerischer[...]
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Erklärung zur §13b - Vorderseite
Infostand Katzenelend und $ 13 Vordersei[...]
PDF-Dokument [255.7 KB]
Erklärung zur §13b - Rückseite
Infostand Katzenelend und § 13 b Rücksei[...]
PDF-Dokument [132.2 KB]

Petition richtet sich an Bundesminister für Ernährung und

Landwirtschaft Christian Schmidt, CSU und an 1 mehr

Petition

Schutz der Streunerkatzen um Katzenleid zu begrenzen

Margit Mayr Gersthofen, Deutschland

Schätzungsweise leben in Deutschland über 2,1 Mio. Streunerkatzen bzw. herrenlose Katzen - Tendenz steigend! Durch Medien, Tierfreunde und Tierschützer, wurde dieses Katzenelend in den letzen Jahren publik gemacht.
Streunerkatzen leben in landwirtschaftlichen Anwesen, Gartenanlagen, Friedhöfen, Fabrikgeländen usw.
Viele dieser Katzen kommen bereits krank auf die Welt, vegetieren und siechen elend in Schuppen und Scheunen ohne tierärztliche Hilfe und Nahrung dahin. Die überlebenden Katzen sind meist chronisch krank, abgemagert und wandern ab auf der Suche nach Futter. Bei Kontakt mit anderen Freilaufkatzen können sie hoch ansteckende Katzenkrankheiten übertragen; auch die Katzenmütter geben diese Krankheiten an ihre Welpen weiter. Diese Katzenwelpen werden mit ca. fünf Monaten geschlechtsreif, vermehren sich unkontrolliert und die Folgen sind Katzenpopulationen, die ein erbärmliches Dasein fristen. Das derzeitige Tierschutzgesetz schützt diese Katzen nicht! Krankheiten, Leiden, Schmerzen, Hunger, bleibende Schäden und der Tod sind für diese Katzen Alltag.
Die Streunerkatzen sind auf die Hilfe von Tierfreunden und Tierschützern angewiesen, denn Jahr für Jahr nimmt dieses Elend zu. So können 90 Prozent der Tierschutzvereine und Tierhilfen diese Katzenschwemme finanziell und räumlich nicht mehr auffangen.

Seit 2001 gibt es eine Hundeschutzverordnung im Tierschutzgesetz.
Das Staatsziel Tierschutz ist seit 2002 im Grundgesetz verankert.
Im Juni 2012 wurde vom Bayer. Staatsministerium ein Faltblatt "Kastration ist Tierschutz" veröffentlicht.
Der Entwurf einer Katzenschutzverordnung vom Deutschen Tierschutzbund liegt Frau Bundesministerin Ilse Aigner seit März 2010 vor.

 

Aus all diesen Gründen appellieren wir dringend an den Bundstag, eine Katzenschutz-Verordnung mit bundeseinheitlichen Richtlinien zu erlassen und im Tierschutzgesetz festzuschreiben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Margit Mayr
www.igmehrschutzfuerhaustiere.de.to

Pressemeldung von Vier Pfoten

Lesen Sie hier Informationen zu illegalen Bärenkämpfen in der Ukraine, die vom Futtermittelhersteller Royal Canin gesponsert werden:

http://www.vier-pfoten.de/projekte/baeren/baerenhilfe-ukraine/illegale-baerenkaempfe-in-ukraine/

Hubertusmesse

- Briefe an die bayerischen Bischöfe -

Das Bündnis Bayerischer Tierrechtsorganisationen (BBT) ist ein loser Zusammenschluß von 17 Tierrechtsorganisationen (Stand Juli 2013, Tendenz steigend).

ATTiS ist Mitglied beim Bündnis Bayerische Tierrechtsorganisationen
(BBT, http://www.b-b-t.de/ ).


Jedes Jahr Anfang November werden in Deutschland sog. Hubertusmessen abgehalten, bei denen Jäger so zu sagen den kirchlichen Segen für ihr Treiben erhalten. Wir vom BBT und damit ATTiS e.V. würden es sehr begrüßen, wenn diese Hubertusmessen nicht weiter fortgeführt werden. Deshalb haben wir an alle bayerischen Bistümer einen öffentlichen Brief geschrieben, der ein evtl. Verbot ausführlich begründet (siehe Links weiter unten).
Diese Briefe an die bayerischen Bistümer sind auf den folgenden Internetseiten veröffentlicht.

Die Briefe sind von Wortlaut praktisch gleich.
Die Antworten, bzw. Nicht-Antworten der Bischöfe werden ebenfalls an den oben angegebenen Internetseiten veröffentlicht.

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